Wie Farbe und Licht wirken und wahrgenommen werden
Das Auge ist bestens an unterschiedliche Lichtverhältnisse angepasst und nimmt je nach Helligkeit andere Wellenspektren wahr: Die für das Tageslicht ausgelegten Zapfen der Netzhaut sind für die Farbwahrnehmung zuständig und die Stäbchen für das Nachtsehen. Stäbchen sind für kurzwelliges Licht empfindlicher, sie bilden die Welt also eher im bläulichen Bereich ab.
In der Dämmerung oder schlecht ausgeleuchteten Räumen ist die Farbwahrnehmung daher stark eingeschränkt; alles scheint graublau zu sein.
Doch die Gegenstände sind selber ja eigentlich nicht farbig, sondern sie reflektieren bestimmte Lichtanteile stärker oder schwächer, was zum Eindruck der Eigenfarbigkeit führt.
Der große Einfluss, den Farben auf Stimmung und Wohlbefinden haben, steht in auffälligem Kontrast zur sprachlichen Bedeutung, die die Farbe im Alltag erfährt. Die wenigen Wörter, die zur Beschreibung der Abermillionen Farben zur Verfügung stehen, geben davon ein deutliches Zeugnis.
Gleichwohl sind die gängigen Farbnamen alle mit allegorischen Bedeutungen verknüpft:
Rot gilt als energiereich, als leidenschaftlich,
Gelb als strahlend und heiter,
Blau als tief und entspannend.
Die psychologischen Farbeigenschaften sind allerdings abhängig von Zeit und Kultur und jede Gesellschaft hat ihre eigenen Lehren entwickelt.
Auch die Einteilung in warme und kalte Farben, etwa mit Gelb, Orange und Rot auf der einen und Blau- und Grüntönen auf der anderen Seite ist problematisch, da prinzipiell jeder umgangssprachlich bekannte Farbton warm oder kalt sein kann. Es kommt eben auf die feinen Mischungsverhältnisse an, die hier entscheidend sind.

Farben je nach Lust und Laune
Mit dem LED-Beleuchtungssystem „LivingColors“
von Philips kann Ihre Wohnung im Nu den individuellen
Stimmungen angepasst werden: ob romantisch und
entspannend oder aufregend und belebend.
Die Farbauswahl erfolgt entweder mit einer Fernbedienung
oder direkt an der Leuchte.